Verein für Sport und Körperpflege 1900 e.V.

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Vereinsgeschichte des VfSK Oppau 1900 e.V.

 

Im Jahre 1900 fanden in Paris die 2. Olympischen Sommerspiele statt. In Berlin wurden die Weltmeisterschaften im Ringen ausgetragen. Der Deutsche Fussballbund wurde gegründet und in Oppau ein Athletenclub ins Leben gerufen. Mehr als 100 Jahre VfSK-Geschichte sind ein Stück Heimatgeschichte, eingebettet in eine wechselvolle Vergangenheit, gekennzeichnet von zwei Weltkriegen, politischer Verfolgung und Vereinsverbot, von zwei Inflationen und einer furchtbaren Explosionskatastrophe. Die Welt und auch der Sport hat sich in all den Jahren generell verändert und gewandelt und mancher unserer älteren Mitglieder hat diese Entwicklung mit Sorge und auch mit Zweifel begleitet und beobachtet. Doch eine Gemeinschaft die mehr als 100 Jahre zusammenhält, muss Kraft und Selbstbewusstsein besitzen und viel Positives in sich bergen. Denn nur so ist ein Fortbestehen über einen solch langen Zeitraum hinweg überhaupt erst möglich. Insoweit darf sich der Verein für Sport und Körperpflege glücklich schätzen, dieses Jubiläum feiern zu können. In diese Freude mischt sich auch der Dank an all diejenigen, die - allen Anfeindungen und Widerwärtigkeiten zum Trotz - mit ihrem ganz persönlichen Einsatz für den Verein, für den Sport, für die Schwerathletik eingetreten un treu geblieben sind. Die gesamte Vereinsfamilie darf daher mit berechtigtem Stolz auf diese mehr als 100 Jahre zurückblicken. Die nachfolgende Chronik will versuchen, die markanten Daten und Stationen der Vereinsgeschichte aufzuzeigen. Möglich ist dies, weil vor mehr als 25 Jahren die damals Verantwortlichen gute Vorarbeit geleistet haben.

Es begann schom im Jahr 1899


Unter der Devise "aufwärts zur sonnigen Höhe, echter edler freier Sport" begann alles. Kaum waren die Schäden der Hochwasserkatastrophe um die Jahrhundertwende 1882/1883 beseitigt, als sich an einem Sonntagabend des Jahres 1899 im Lokal "Zum Prinzen Luitpold" neun sportinteressierte Männer zusammenfanden und Pläne schmiedeten, zur Gründung eines Athletenclubs. Nach einigen Zusammenkünften im engen Kreise, wurde der Verein unter dem Namen "Ring und Stemmclub Oppau" am 1. Januar 1900 offiziell gegründet. Der 1. Vorsitzende Valentin Berry hatte zuvor beim Friesenheimer Athletenclub die Statuten beschafft.

Hier die Gründungsmitglieder: Bechtel Friedrich, Bechtel Georg, Bechtel Ludwig, Bechtel Peter, Beringer Johann, Berry Johann, Berry Peter, Berry Valentin, Buttmann Philipp, Collignon Peter, Dornick Peter, Fick Johann, Fick Valentin, Georgens Valentin, Glöckner Heinrich , Hertel Fritz, Hertel Jakob, Hoecker Johann, Hoecker Philipp, Klötz Peter, Klor Jean, König Valentin, Mees Dietrich, Osterheld Georg, Reich Adam, Schmitt Heinrich, Schmuck Albert, Walter Peter, Warschko Jakob, Warschko Karl, Weisbrod Franz, Willersinn Fritz, Willersinn Peter, Winkler Georg.

Die erste Vorstandschaft setze sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Berry Valentin, 2. Vorsitzender Hertel Jakob, 1. Kassier Willersinn Peter 1. Schriftführer Bechtel Georg, Beisitzer Schmitt Heinrich und Reich ADam, Stemmwart Klötz Peter, Ringwart Warschko Jakob, Zeugwart König Valentin, Vereinsdiener Berry Peter.

Im Jahre 1902 übertrug der Süddeutsche-Pfälzer Athletenbund dem jungen Verein die Austragung des Verbandfestes, dabei waren die Oppauer Augenzeugen von den guten Leistungen ihrer Athleten.Schon in den ersten fünf Jahren errangen die Aktiven Willersinn Fritz, Reich Adam, König Valentin, Klötz Peter, Dornick Peter und Eisinger Karl zahlreiche Pokale und Meisterschaften.

Anschluss an die "Freie Arbeitersportbewegung"


Im Jahre 1906 vollzog sich ein Wandel, denn nachdem der Pfälzische Athletenbund dem Oppauer Verein wiederholt mit dem Ausschluss gedroht hatte, wurde der Gedanke laut, sich der freien Arbeitersportbewegung anzuschliessen. In der Generralversammlung am 26. August 1906 fand dieser Antrag noch keine Mehrheit, doch in der folgenden Versammlung wurde mit 29 Stimmen beschlossen, dem freien Athletenbund beizutreten.

Die erste Vorstandschaft des nunmehr "Freien Ring- und Stemmclub Oppau" setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorstand Jakob Warschko, 2, Vorstand Leonhard Berry, 1. Kassier Johann Grüsser, 1. Schriftführer Peter Berry, Beisitzer Johann Fick und Adam Eberspach, Stemmwart Friedrich Schmitt Ringwart Jean Dornick, Zeugwart Dietrich Mees.

Obwohl viele Mitglieder wegen diesem Beschluss den Verein verliessen, begann in den folgenden Jahren ein grosser Aufschwung. Im Ringen und Stemmen wurden grosse Erfolge erzielt, die den Namen des Vereines weit über die Stadt- und Landesgrenzen bekannt machten. Diese Erfolge weckten aber auch in Oppau lebhaftes Interesse am freien Sport und so kam es, dass der Verein auch eine beachtliche Stärke von über 100 aktiven Sportlern anstieg. Dank intensiver Werbnung wurden auch viele passive Mitglieder geworben, wodurch die Finanzsituation wesentlich verbessert werden konnte.

Im Jahr 1908 hatte der Verein einen mächtigen Aufschwung zu verzeichnen, wo allein 192 Preise, darunter 8 Meisterschaften und 29 Ehrtenpreise erkäpft wurden. Von den aktiven Sportlern unter der Leitung von Jean Hoecker wurde im Monat Juli ein Werbefest, verbunden mit einer "Fahnenweihe und schwerathletischen Kämpfen", organisiert und durchgeführt.

In den Jahren von 1909 bis 1913 war der Oppauer Ringer Jakob Baumgärtner ind Süddeutschland unbesiegbar und viele andere im freien Sportgedanken erzogene Männer standen in ihrem Können kaum nach. Zu den Opfern des 1. Weltkrieges zählte auch Jakob Baumgärtner und weitere 29 aktive Sportler des Vereins.

Krieg, Explosion und Verbot überlebt.


Während der Kriegsjahre 1914/1918 ruhte das sportliche Leben und erst im Jahre 1920 lebten die Vereinstätigkeiten wieder auf. Doch kaum war damit begonnen worden als am Morgen des 21. September 1921 eine Explosion in der heutigen BASF unsere Heimat in "Schutt und Asche legte". Oppau glich einem einzigen Trümmerfeld und unter den 123 Todesopfern aus Oppau und Edigheim ( insgesamt gab es 561 Tote) befanden sich auch 13 Vereinsmitglieder. Trotz diesem erneuten Rückschlag war in kurzer Zeit der Wiederaufbau geschaffen und die Zahl der aktiven Mitglieder auf über 140 und die der passiven Mitglieder auf 420 angestiegen. Auch ein 30 Mann starker Spielmannszug war gegründet worden, der so manchen Festzug bereicherte. Mann kann davon ausgehen, dass in dieser Zeit auch das erste Vereinsheim in Form einer Holzbaracke errichtet wurde.

Ein Höhepunkt war im Jahre 1930 zu verzeichnen, als im Rahmen eines "grossen Internationalen schwer- und leichtathletischen Wettstreites" das 30-jährige Bestehen im vereinseigenen Sportheim gefeiert wurde. Nationale und internationale Erfolge in den 20er und 30er Jahren errangen zahlreiche Oppauer Schwerathleten, um hier nur einige Namen zu nennen: Edwin Back, Georg und Ludwig Baumgärtner, Emil Hunziker, Heinrich Lensch, Georg Lenz und Jakob Frech.

Krieg, Explosion und Verbot überlebt.


Die politischen Wirren in jenen Jahren, die Weltwirtschaftskrise, die Massenarbeitslosigkeit brachten das Vereinsgeschehen kontinuierlich zum Erliegen, bis schliesslich der Verein 1933 durch die Nazidiktatur verboten wurde. Was die Mitglieder in all den Jahren mühsam und unter grossen Opfern aufgebaut hatten, wurde zerschlagen und das gesamte Vereinsvermögen beschlagnahmt und zum Teil vernichtet und verbrannt.

Der Großverein "TSG 1899", der alle Sportvereine von Oppau und Edigheim zusammenfasste, war nicht gerade förderlich für die hiesige Schwerathletik. Während des 2. Weltkrieges von 1939 - 1945 leidet der Sportbetrieb und die gesamte Vereinstätigkeit zusehends durch die Einberufungen seiner Aktiven, unter den Luftangriffen und deren verheerenden Folgen und durch die täglich eintreffenden Todesnachrichten.

Bei einem Bombenangriff 1943 wurde das Clubhaus und die Platzanlage zerstört und am Ende dieses grauenhaften Krieges trauerte der Verein um viele seiner treuen Mitglieder.

Wiederaufbau und sportlicher Neubeginn.


Nach Kriegsende wurde von der französischen Besatzungsmacht vorerst jegliche Vereintätigkeit verboten und erst nach Zulassung des Fußballsportes kam es am 12. September 1945 zur Gründung des "ASV Oppau". der provisorische Vorstand setzte sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Karl Volz; Schriftführer Franz Wagner; Kassier Karl Warschko; Vertreter der Fußballer : Otto Eckert und Otto Beringer und als Vertreter der Schwerathleten: Franz Blomeier, Hermann Hunziker und Hans Häge. Im Januar 1948 führte die frohe Nachricht, dass Schwerathletikabteilungen in bestehenden Vereinen genehmigt werden zur Wahl folgenden Arbeitsauschussess: Josef Hannes; Emil Hunziker; Leonhard Berry; Georg Lenz; August Autz; Peter Blandfort und Peter Burghardt. Eine Sammelaktion ermöglichte sehr rasch den Ankauf einer Ringermatte um im Jahre 1950 erlangte der Verein wieder seine Selbstständigkeit durch die Trennung vom ASV und erhielt den Namen:

Verein für Sport- und Körperpflege 1900


Das 50-jährige Jubiläum vom 3. bis 4. Juni 1950, verbunden mit der Austragung der Pfälzischen Landesmeisterschaften im Gewichtheben, Ringen, Rasenkraftsport und Tauziehen der Aktiven aller Altersklassen und der Jugend wurde auf dem Sportplatz am Güterbanhof gefeiert und war der "erste sportliche Höhepunkt" nach dem 2. Weltkrieg.


Es folgte die Zeit des Wiederaufbaus um im Jahr 1952 begannen die Besprechungen und Verhandlungen mit der Bezirks- und Landesregierung in Sachen "Wiedergutmachung". Nach einem sich über Jahre hinwegziehenden Rechtsverfahren erhielt der verein ein Teil des beschlagnahmten Vereinsvermögens in Form einer finaziellen Zuwendung zugesprochen. Damit war der finanzielle Grundstock für den Bau eines neuen Vereinsheimes gelegt.

 

Wiederaufbau und sportlicher Neubeginn.

 

Dabei hatte sich der damalige 1.Vorsitzende Karl Fahrenbach durch geschickte Wahrnehmung der Vereinsinteressen große Verdienste erworben. Und nachdem der junge Vorsitzende Rudolf Spöhrle den Erbbauvertrag mit der Stadtverwaltung unter "Dach und Fach" gebrachtr hatte, begann nach den Plänen von Johann Reuther der Hallenaufbau.

Nach ungezählten freiwilligen Arbeitsstunden einiger weniger Mitglieder, allen voran der 1956 gewählte 1. Vorsitzende Georg Schmieder, die beiden Mitglieder des Bauausschusses, Johann Reuther und Willi Eberspach, konnte im September 1959 die Sporthalle mit der "Notwirtschaft" offiziell eingeweiht werden.

Im Jahre 1962 war der Verein erneut Ausrichter und Organisator der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften, wo sich die Oppauer durch gute Platzierungen auszeichneten.

Viele sportliche Erfolge und Höhepunkte.

 

Im Rahmen weiterer Baumaßnahmen wurde am 1. März 1964 die Vereinsgaststätte fertiggestellt und mit dem Bau von zwei öffentlich geförderten Wohnungen war der Wiederaufbau abgeschlossen. Ein würdiger Meilenstein in der Vereinsgeschichte, da es ab diesem Zeitpunkt auch sportlich wieder aufwärts ging, sowohl im Schüler- und Jugendbereich, wie auch bei den aktiven Ringern.

In der damaligen Ringer-Oberliga Rheinland-Pfalz errang die aktive Mannschaft den 2.Platz; Gerhard Eberspach wurde zum wiederholten Male Pfalzmeister und stand lange Jahre in der Pfalzauswahl; Karl-Heinz Hallstein wurde Südwest-Meister und 1962 belegte er den 2.Platz bei den Deutschen Meisterschaften; Manfred Kirchmeier und Klaus König wurden Jugend-Pfalzmeister; Alfons Jakoby erkämpfte zweimal den Vizemeister bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften und Emil Schmitt belegte 1964 ebenfalls den 2.Rang in der Deutschen Juniorenklasse.

Beim 65-jährigen Stiftungsfest konnte der 1. Vorsitzende, Willi Wolsiffer, den damaligen Sportdezernenten Erich Reimann als Festredner begrüßen und eine Vielzahl Jubilare ehren. Der Wettergott hatte jedoch für die sportlichen Wettkämpfe ken Verständnis, trotz eines eigens aufgebauten Festzeltes, mussten das Schüler- wie auch das Mannschaftsturnier in die Sporthalle verlegt werden. Wobei die Mannschaft des Gastgebers den 1.Platz errangen.

Neben all diesen stolzen Erfolgen gab es auch herbe Rückschläge. So, nach einem hoffnungsvollen Start Anfang der 70er Jahre, als mit den Ringern aus Mundenheim eine Kampfsportgemeinschaft gegründet wurde, die allerdings wegen Nichtigkeiten nach knapp 2 Jahren auseinander fiel. Trotz diesem schweren Nackenschlag ließen sich die Berantwortlichen unter dem Vorsitzenden Willi Wolsiffer, der dieses Amt 21 Jahre begleitete, nicht entmutigen und versuchten ständig den Ringersport in Oppau neu zu beleben.

Nach der Meisterschaft begann eine neue Ära.

 

Ein neuer Anfang erhoffte sich der 1. Vorsitzende Gerhard Eberspach mit der Verpflichtung des Ringer-Ass, Thomas Passarelli, als Trainer und mit dessen Nachfolger Karl-Heinz Bulenda. Mit einer kampfstarken Mannschaft konnte der Verein im November 1990 die Meisterschaft in der Ringer-Landesliga feiern. Doch die Hoffnung auf den Aufstieg in die Verbandsliga zerbrach schon im ersten Aufstiegskampf gegen den ASV "Eiche" Mettrnich, als sich die "Bulenda-Staffel" eine herbe 14:25 Heimniederlage leistete, die im Rückkampf in Koblenz nicht mehr wettgemacht werden konnte. Die Mannschaft fiel auseinander und alle weiteren Bemühungen in den folgenden Jahren wieder eine kampfstarke Ringermannschaft auf die "Matte zu stellen" blieb bis heute ohne Erfolg.

Mit der Gründung einer Frauengymnastik-Abteilung im Jahr 1972 hatte der Verein eine neue Ära eingeleitet. Es gab nicht wenig Skeptiker, die dieser Entwicklung keine lange Dauer prophezeiten. Doch allen Unkenrufen zum Trotz hat sich diese Abteilung behauptet und durchgesetzt und ist heute eine unverzichtbare und stabile Größe im Verein. Ein großer Verdienst gebührt hier Brigitte Eberspach, die über 25 Jahre die Übungsstunden leitete. Auch eine Kegelmannschaft entstand 1978 und sie nimmt seit 18 Jahren regelmäßig an den sogenannten Hobby-Meisterschaften teil. Und wer eine weitere sportliche Betätigung sucht, findet in der 1996 gegründeten Badminton-Abteilung Platz. Inzwischen sind auch diese beiden Abteilungen feste Bestandteile des VfSK.

Doch in all den vergangenen Jahren waren Bau- und unterhaltungsmaßnahmen erforderlich. Denn neben der Sporthalle und den Umkleiderämen musste die Gaststätte modernisiert, zwei Kegelbahnen und ein Kraftraum neu gebaut und auch finaziert werden. Dabei hat sich ein Mann besonders ausgezeichnet, der mit umsicht, Stehvermögen und großer Sachkenntniss die Vereinskasse verwaltete, nämlich Hans Fattler. Über 41 Jahre (!!!) war Hans Fattler Kassier und hat sich große Verdienste erworben.

Im Jubiläumsjahr präsentiert der Verein für Sport und Körperpflege ein vielseitiges sportliches Angebot in einer attraktiven sporthalle mit zwei Kegelbahnen und mit der gemütlichen Gaststätte ist die Athletenhalle seit Jahren ein gesellschaftlicher Mittelpunkt in Oppau. Geschaffen wurde dies alles von ehrenamtlichen Frauen und Männer, die hier nicht alle genannt werden konnten. Doch stellvertretend für all die nicht genannten Mitglieder soll ein Name stehen: Gerhard Eberspach! Schon als Jugendringer stand er für den Verein auf der Matte und war über Jahre hinweg ein sher erfolgreicher Leicht-, Welter- und Federgewichtler, als fairer Sportsmann von allen geschätzt und geachtet. Noch während seiner aktiven Laufbahn übernahm er Verantwortung und wurde 1960 zum 2.Vorsitzenden gewählt, war über 10 Jahre 1. Technischer Leiter und von 1984 bis 1994 1. Vorsitzender. Nebenbei fast 35 Jahre "Hüter und Bewacher" über Vereinseigentum. Ein Mann, dessen Verdienste und dessen Engagement nich hoch genug einzustufen sind und dessen Name unverwechselbar verbunden ist mit dem des VfSK.

Nach dem Ausscheiden von Gerhard Eberspach aus dem Vorstand stellte sich für viele Mitglieder und Freunde des Vereins die Frage, wie es denn nun weitergehen solle, Würde der Generationswechsel gelingen?

Ein komplett neuer Vorstand mit seinem 1. Vorsitzenden, Robert Niederberger, stelle sich den neuen Herausforderungen. Engagierte Übungsleiterinnen und Übungsleiter trugen dazu bei, dass sich der Wechsel erfolgreich gestaltete. Neue kreative Ideen wurden umgesetzt. Heute bestimmen neben Kegeln Sportarten wie Aerobic, Wirbelsälengymnastik oder Badminton das Vereinsbild. Viele junge Mitglieder konnten gewonnen werden. Die Zahl der Mitglieder stieg auf ca. 200 an.

Die bereits erwähnten ehrenamtlichen Frauen und Männer setzen sich auch weiterhin für die Gestaltung eines aktiven Vereinslebens ein. Beispiele dafür sind Weihnachtsfeier, Karnevalveranstaltungen und Schlachtfest. Jährlich wurden größere Projekte zur Verschönerung und Erhaltung des Vereinseigentums unternommen. Kegelbahn, Saal, Vereinszimmer, sanitäre Anlagen, die "alte Wirtschaft", Heizungsanlage wurden renoviert, bzw. erneuert. Die finanzielle Lage des Vereins war in den letzten Jahren stets robust und wurde nie gefährdet, auch Volker Meier erweist sich als Meister seine Fachs.

Der Verein stellt sich den kommenden Herausforderungen und bedankt sich bei all seinen Mitgliedern, Ehrenmitgliedern, Vorstand, Helfern, Sponsoren und Freunden.